gegen das Vergessen

Herzliche Einladung
zur Gedenkveranstaltung am

28 August 2016 um 10:00 Uhr

in die Essener Erlöserkirche, Friedrichstrasse 17

75 Jahrestag der Vertreibung der Russlanddeutschen in der ehemaligen UdSSR

Gemeinsamer Gottesdienst u. a. mit Pfarrer Edgar Born, Aussiedlerbeauftragter der Ev. Kirche von Westfalen und Pater Ewald Ottowess SVD, Aussiedlerpastoral, Erzbistum Paderborn

anschließend Kultur- und Begegnungsprogramm mit den Russlanddeutschen aus verschiedenen Städten und Landkreisen NRW, mit den Gästen aus Sozialverbänden, Kirchengemeinden, gesellschaftlichen Organisationen und selbstverständlich mit den Zeitzeugen der Vertreibung und Verfolgung

Auskunft bei der VIRA e. V., Tel. 02137-933533 und beim Forum der Russlanddeutschen in Essen e. V., Tel. 0201-1712630

Sommer, Sonne, Diskussion

unter diesem Motto fand  vom 10 bis 12. Juni zum zweiten Mal das Sommertreffen der Landesgruppe NRW in Oerlinghausen statt.

Es wurden Vertreter aus allen Orts-und Kreisgruppen eingeladen.

Spannendes Thema „Mitbestimmung im demokratischen Kontext – Grenzen und Möglichkeiten der Partizipation  für Migranten“ dass vom Ulrich Brinker erläutert wurde, fand eine große Resonanz.

Die Kleingruppenarbeit hat einiges noch präzisiert und auf den Punkt gebracht.

Mehr als vierzig Teilnehmer aus 13 Ortsgruppen hatten sich an diesem Wochenende nicht nur in heißen Diskussionen zum Thema “Alles nur Ausgrenzung und Gewalt“ auseinandergesetzt. Arbeit mit den Jugendlichen stand im Vordergrung der Multiplikatorenschulung. Hier war auch wichtiges Thema „Identität“ der Deutschen aus Russland. Besonders für die Jugendliche die zunehmend fragen: „Wer sind wir eigentlich“, „75 Jahre der Deportation und Folge der nationalen Politik der Sowjetunion“, „ Aktuelle Mediendarstellung der Deutschen aus Russland“.

Vortrag und die Einleitung zum Thema wurden vom pädagogischen Mitarbeiter  Herrn Brinker eingeleitet. In seinem Referat erläuterte Herr Brinker die große Bedeutung des Ehrenamtes, und gerade im Angesicht der großen Flüchtlingswelle und der Situation in Deutschland. Dabei liegt der Schwerpunk einer erfolgreichen Integrationsarbeit mit den Jugendlichen in unmittelbarem Wohnumfeld der Migranten. Unterstützung und Einbeziehung der Migranten und deren aktiver Beteiligung in Jugend-Netzwerken und anderen Aktivitäten, sei eine der wesentlichsten Aufgaben und Herausforderungen auch für die ehrenamtlichen Multiplikatoren.

Jede Orts-Kreisgruppe wurde motiviert sich mit ihrem Wissen und Erfahrungen in die Diskussion einzubringen.

In unserer Freizeit stellten die Orts/Kreisgruppen ihre Arbeit vor. Viele nutzten die moderne Technik und präsentierten ihre Arbeit in kurzen Videos oder einer PowerPoint-Präsentation. Auch eine anschließende Prämierung fand unter den teilgenommenen Ortsgruppen statt. Die Bewertung, durch Vergabe der Punktezahl, durften die Ortsgruppen selber abstimmen. Die meisten Sympathie-Punkte bekamen die Ortsgruppen Neuss (21Punkte), Vorsitzender Paul Listau, die OG- Bochum, Vorsitzende Anna Glok und OG- Gelsenkirchen, Vorsitzender Dr. Alexander Morasch

Anschließend folgte ein  Grill-Abend, mit einer musikalischen Unterhaltung der Gesanggruppe aus OG- Mettmann unter der Leitung des Ehepaars Maria und Alexej Kosin. Dank deren Musik wurde noch lange gefeiert, gesungen und getanzt.

Die Landesgruppe bedankte sich recht Herzlich bei den Musikanten Ehepaars Maria und Alexej Kosin und Andrei Hensel (Akkordion) und Nelli Hein (Geige) die am Freitag den Abend kulturell abgeschlossen haben.

Der Ortsgruppe vertreter wurde eine Mappe mit Informationen auf zwei DVD und andere Informationen in gedruckte Fassung überreicht. Praktische bastelarbeit war diesmall eine anvertigung der Abzeichnung für die Ortsgruppe.

Abgeschlossen wurde unsere Arbeit mit Präsentation der neuen NRW –Projekte von MSO, Terminen für die zweite Hälfte des Jahres sowie neuen Aufgaben in den Ortsgruppen im Jahr 2017.

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SPRACHE – Identität – Kultur – Heimat

Unter diesem Motto fand am 24. und 25. Juni 2016 eine Fachtagung in der Ev. Landjugendakademie in Altenkirchen statt.

Diese Fachtagung, unter der Leitung von Helga Seelbach, mit Pfarrer Edgar Born , Aussiedlerarbeit der Ev. Kirche von Westfalen und der Evangelischen Kirche im Rheinland so wie vielen anderen Kirchenvertretern, freien Mitarbeiter und Multiplikatoren findet jährlich statt.

Fast fünfzig Teilnehmer hatten die Gelegenheit gehabt sich zum Thema „Sprache“ und “ Identität“ in Diskussionen und Gesprächen auszutauschen. Auf der Fachtagung wurde auch die russlanddeutsche Literatur in Beispielen einiger literarischer Darbietungen und einigen Mundarten und Dialekten dargestellt.

Russlanddeutsche Autoren Nelli Kosko, Agnes Gossen –Giesbrecht und Wendelin Mangold stellten ihre Werke und Bücher vor und lasen aus ihren Publikationen vor.

Waldemar Slakovsi, Liedermacher und Gitarrist verzauberte alle Gäste mit seiner Musik.

Wir danken allen Organisatoren für diese Begegnungen mit Menschen, Kultur und neue Erfahrungen.

10 Jahre Wuppertalbewegung e.V.

10 Jahre Wuppertalbewegung e.V.
Unter dem Motto „Wuppertaler bewegen die Stadt“ fandt das Trassenfest am 29 Mai 2016 statt.

Das Integrationsfest am Loh ist seit Jahren Treffpunkt unterschiedlicher Kulturen und dient daher als idealer Ort der Begegnung. Auch in diesem Jahr  hat die Landsmannschaft der Deutschen aus Russland e.V  am Trassen-fest teilgenommen. Sie hat sich der Öffentlichkeit präsentiert und Gerichte, Getränke und Musikalisches Programm den Gästen der Nordbahntrasse angeboten.

Irma Merkel

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Ausstellungseröffnung „Die Deutschen in St. Peterburg

die Orts- und Kreisgruppe Hattingen der LmDR  hat am 23.05.2016 im Bürgerhaus Hattingen in Kooperation mit dem Integration-Kulturzentrum e.V. im Kreis Mettmann und dem Bürgerhaus Hattingen unter der Leitung von Herr Andreas Gehrke die Wanderausstellung  „Die Deutschen in St. Petersburg“ eröffnet.
Die zweisprachige Ausstellung (DE/RU) in im Zeitraum vom 23.05. – 06.06.2016 in Hattingen im Zentrum für bürgerschaftliches Engagement Holschentor zu besuchen.
Bei der Eröffnung hat Frau Dipl.-Ing. Lilia Lawruk vom Integration-Kulturzentrum e.V. eine Präsentation rund um Kultur, Wissenschaft und Politik im Herzen Russlands  aus der Zeit vom 17. Bis 20. Jahrhundert vorgestellt.
Bei der  sehr gut besuchten Eröffnung waren auch viele Besucher mit und  ohne Migrationshintergrund, die sehr Interessiert dem Vortrag folgten und so auch sehr viele neue Informationen über Deutsche in Russland erfahren hatten.

Die Wanderausstellung  ist die erste Ausstellung im Haus Holschentor für bürgerschaftliches Engagement das erst vor wenigen Wochen unter der Leitung von Herrn Andreas Gehrke Stadt Hattingen eröffnete, den wir sehr für diese Unterstützung danken.

Markus Ackermann

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Blick auf die Teilnehmer

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Vortrag Frau Lawruk

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Frau Lawruk und Herr Gehrke

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Teilnehmer  in der Ausstellung

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Teilnehmer /innen  mit Frau Weber (3 von Links) Herr Andreas Gehrke (4 von Links), Frau Lawruk (5 von links

Interkulturelles Sommerfest 2016 in Hattingen

Die Orts- und Kreisgruppe Hattingen hat auch in diesen Jahr wieder bei Interkulturellen Sommerfest am 23.Mai 2016  in Hattingen Welper Ihren Platz gehabt und hat sich und Ihre Arbeit an das Interessierte Publikum vorgestellt.
Neben der Landsmannschaft waren auch viele andere Integrationsvereine aus Hattingen auf dem Fest vertreten. Moschee Verein, Kindergärten, Schulen, Fördervereine, Freifunk Verein und die AWO EN. Neben den vielen Interessierten Bürger und Bürgerinnen waren auch der Bürgermeister Herr Glaser und die Beigeordnete Frau Schiffer und einige Lokal Politiker vor Ort.
Zahlreiche Gäste die an diesen sehr schönen Tag das Fest mit ihren unterschiedlichsten Angeboten besuch haben, sind immer wieder am Stand der Orts- und Kreisgruppe Hattingen stehen geblieben und holten sich Informationen rund um die Migrationsarbeit des Vereins und Informationen über unsere Angebote.
Die Ortsgruppe hatte Gebäck und andere Leckereien nach fast vergessenen Deutschen Rezepten präsentiert, sowie viele Arbeiten aus den Kreativ Gruppe. Desweiteren war ein buntes Bühnenprogramm und viele Internationale Speisen auf den Fest zu finden. Der Erlös aus dem Verkauf kommt Flüchtlingskinder zu gute.
Wir bedanken uns bei der AWO EN / Hattingen für die  gute Zusammenarbeit und  besonders für gute Organisation durch Frau Barbara Helberg-Gödde und Herrn Rolf Haarmann. Wir freuen uns bereits auf das 3. Fest im nächsten Jahr.

Markus Ackermann

IMG_3223Stand der AWO EN / Hattingen beim Kuchen Verkauf

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Der Stand der Orts- und Kreisgruppe Hattingen mit der Beigeordneten der Stadt Hattingen Frau Schiffer (5 von Links)

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Stand des Moschee Vereins mit Kulturellen Speisen aus der Türkei

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Ein Bick über dem Platz

Die Ausstellungseröffnung in der Stadtsparkasse Wuppertal

AktivitŠten

Unter dem Motto „Partnerschaften machen die Gesellschaft stark“ fand am 02.05.16  um 11:00 Uhr  in der Foyer-Galerie der Sparkasse Wuppertal am Islandufer 15 die Eröffnung der Ausstellung der Ortsgruppe Wuppertal der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland statt.

„Mit der Ausstellung wollen wir alle Kooperationspartner sowohl in Deutschland als auch in Russland darstellen“, sagte die Vorsitzende der Ortsgruppe in Wuppertal, Olga Horst.
Die Ausstellung zeigt Plakate, die die Zusammenarbeit der Ortsgruppe mit  den Vereinen Interkulturelles Zentrum, St. Clemens – Werk e.V., BdV e.V., Caritas, Gesellschaft „Wiedergeburt“ in der Stadt Engels an der Wolga und Smolensk  aus Russland widerspiegeln.

Es wurden Bilder der  russlanddeutschen  Malerinnen  Alena Larionova aus Wuppertal und Inessa Garwardt aus Smolensk  präsentiert.

Diese Ausstellung wurde vor den geladenen Gästen  vom Vorstandssekretariat der Sparkasse und Organisator der Foyer – Galerie  Frank Ifang eröffnet.
Diese  ist vom 02.05. – 31.05.2016 zu den üblichen Geschäftszeiten zu sehen.
Diese Ausstellung mit großformatigen Bilder, Plakate und Fotos wurde dank der Sparkasse Wuppertal ermöglicht.

Irma Merkel

70 Jahre BdV in Nordrhein-Westfalen

Hannelore Kraft und Armin Laschet
bei den Vertriebenen

(Düsseldorf, 10.04.2016) Im Vorfeld der Feiern des Landes Nordrhein-Westfalen zum 70. Jahrestag seiner Gründung ist es dem Bund der Vertriebenen (BdV) ein wichtiges Anliegen, an das Schicksal und die Aufbauleistung der Vertriebenen zu erinnern.
In einer Gedenkstunde im Düsseldorfer Gerhart-Hauptmann-Haus am 9. April konnten Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und Oppositionsführer Armin Laschet MdL begrüßt werden. Beide Spitzenpolitiker würdigten in ihren Grußworten die Vertriebenen der ersten Stunde und ihren großen Beitrag für das Land NRW. Der Landesverband sieht in ihrem Besuch eine besondere Zuwendung gegenüber den Vertriebenen. Die Festrede hielt der Präsident des BdV, Dr. Bernd Fabritius MdB.
Der Gedenkstunde vorangegangen war eine Landesversammlung des BdV, auf der ein neuer Landesvorstand gewählt wurde. Die Delegierten wählten den Leverkusener Rudi Pawelka zum neuen Landesvorsitzenden, der auch Landesvorsitzender der Lands-mannschaft Schlesien in NRW ist. Er löst Hans-Günther Parplies ab, der nach 28-jährigem Vorsitz nicht mehr kandidierte. Die Versammlung wählte ihn einstimmig zum Ehrenvorsitzenden. In der anschließenden Kundgebung verlieh ihm BdV-Präsident Fabritius MdB die Wenzel-Jaksch-Medaille, eine der höchsten Auszeichnungen des Verbandes.

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Die Integration der über 600.000 Spätaussiedler in NRW ist beispielhaft

Pressemitteilung

Düsseldorf, Donnerstag, 10. März 2016 | Sebastian Wladarz

OMV der CDU NRW: Die Integration der über 600.000 Spätaussiedler in NRW ist beispielhaft

Anlässlich der Diskussion über die Integration, Partizipation und das Selbstverständnis der (Spät-)Aussiedler/innen in unserem Land erklären der Landesvorsitzende der Ost- und Mitteldeutschen Vereinigung (OMV) der CDU NRW Heiko Hendriks MdL, der stellvertretende Landesvorsitzende Heinrich Zertik MdB und das Bundesvorstandsmitglied der OMV der CDU Werner Jostmeier MdL:

„Rund 620.000 Spätaussiedler sind in Nordrhein-Westfalen beheimatet und gehören zu unserem Land. Hinter der Zahl stehen in großer Mehrheit gut integrierte Russlanddeutsche sowie Deutsche aus den früheren GUS Gebieten. Das kulturelle Zusammenleben und die zu würdigende Lebens- und Integrationsleistung förderten die Weiterentwicklung unseres Landes, vor allem in den Bereichen der Kultur und der Wirtschaft.

Diese vorbildlichen Integrationsziele sind nicht nur im Alltag spürbar, sondern auch nachweislich einer Studie aus dem Jahr 2013 des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales zu entnehmen. Auffallend ist, dass im Vergleich zu anderen Zuwanderungsgruppen die Integrationsindikatoren der Spätaussiedler zu einem wesentlichen Teil besser ausfallen.

In Anbetracht dieser Tatsachen ist es wichtig, dass auch der Landtag Nordrhein-Westfalen sich mit der nachahmungswürdigen Integrationsbereitschaft auseinandersetzt und s hinter die Spätaussiedler/innen in unserem Land stellt. In diesem Zusammenhang begrüßen wir ausdrücklich die „Düsseldorfer Erklärung“ seitens des Landesbeirates für Vertriebenen-, Flüchtlings- und Spätaussiedlerfragen vom 5. Februar 2016, die unter anderem deutlich macht, dass die Spätaussiedler/innen ein wichtiger und integrierter Personenkreis unserer Gesellschaft sind.

Trotz der weitaus positiven Entwicklung gilt es jedoch den Integrationsprozess weiter zu fördern. Es wäre gut, wenn der Landtag und die Landesregierung überprüft, ob mehr finanzielle Mittel zur Förderung der Integration sowie zur politischen Bildung zur Verfügung gestellt werden können. Darunter fällt ebenfalls die Klärung zur Erhöhung und Vereinfachung der Beantragung finanzieller Mittel nach § 96 Bundesvertriebenengesetz, die überwiegend an ehrenamtlich tätige Personen aus dem Bereich der Spätaussiedler geht.“

Nähere Informationen erteilt:

Sebastian Wladarz
Landesgeschäftsführer