Kategorie-Archiv: Aktuelles

Die Integration der über 600.000 Spätaussiedler in NRW ist beispielhaft

Pressemitteilung

Düsseldorf, Donnerstag, 10. März 2016 | Sebastian Wladarz

OMV der CDU NRW: Die Integration der über 600.000 Spätaussiedler in NRW ist beispielhaft

Anlässlich der Diskussion über die Integration, Partizipation und das Selbstverständnis der (Spät-)Aussiedler/innen in unserem Land erklären der Landesvorsitzende der Ost- und Mitteldeutschen Vereinigung (OMV) der CDU NRW Heiko Hendriks MdL, der stellvertretende Landesvorsitzende Heinrich Zertik MdB und das Bundesvorstandsmitglied der OMV der CDU Werner Jostmeier MdL:

„Rund 620.000 Spätaussiedler sind in Nordrhein-Westfalen beheimatet und gehören zu unserem Land. Hinter der Zahl stehen in großer Mehrheit gut integrierte Russlanddeutsche sowie Deutsche aus den früheren GUS Gebieten. Das kulturelle Zusammenleben und die zu würdigende Lebens- und Integrationsleistung förderten die Weiterentwicklung unseres Landes, vor allem in den Bereichen der Kultur und der Wirtschaft.

Diese vorbildlichen Integrationsziele sind nicht nur im Alltag spürbar, sondern auch nachweislich einer Studie aus dem Jahr 2013 des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales zu entnehmen. Auffallend ist, dass im Vergleich zu anderen Zuwanderungsgruppen die Integrationsindikatoren der Spätaussiedler zu einem wesentlichen Teil besser ausfallen.

In Anbetracht dieser Tatsachen ist es wichtig, dass auch der Landtag Nordrhein-Westfalen sich mit der nachahmungswürdigen Integrationsbereitschaft auseinandersetzt und s hinter die Spätaussiedler/innen in unserem Land stellt. In diesem Zusammenhang begrüßen wir ausdrücklich die „Düsseldorfer Erklärung“ seitens des Landesbeirates für Vertriebenen-, Flüchtlings- und Spätaussiedlerfragen vom 5. Februar 2016, die unter anderem deutlich macht, dass die Spätaussiedler/innen ein wichtiger und integrierter Personenkreis unserer Gesellschaft sind.

Trotz der weitaus positiven Entwicklung gilt es jedoch den Integrationsprozess weiter zu fördern. Es wäre gut, wenn der Landtag und die Landesregierung überprüft, ob mehr finanzielle Mittel zur Förderung der Integration sowie zur politischen Bildung zur Verfügung gestellt werden können. Darunter fällt ebenfalls die Klärung zur Erhöhung und Vereinfachung der Beantragung finanzieller Mittel nach § 96 Bundesvertriebenengesetz, die überwiegend an ehrenamtlich tätige Personen aus dem Bereich der Spätaussiedler geht.“

Nähere Informationen erteilt:

Sebastian Wladarz
Landesgeschäftsführer

Alles Gute zum Frauentag

Liebe Frauen!
Den Frauentag haben wir nicht nur wegen der Gleichtberechtigung wieder nach Deutschland gebracht, sonder auch weil es ein wichtiges Fundament der Familie und der Gesellschaft darstellt.

In der neuen, so wie auch in der alten Heimat feiern wir  den 8. März als eine Kombination aus Valentins- und Muttertag.  Zu diesem Anlass wünschen wir allen Frauen viel Erfolg und alles Liebe!

Wanderausstellung der Landsmannschaft in Hattingen

Pressebericht

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Die Landsmannschaft der Deutschen aus Russland hat am gestrigen Tage in Kooperation mit der Stadt Hattingen im der Stadt Bibliothek Hattingen, die Wanderausstellung „Deutschen aus Russland“ eröffnet. Diese Wanderausstellung ist bis zum 22.02.2016 kostenlos für jeden Interessierten zugänglich. Bei der Eröffnung unter der Leitung von Herrn Jakob Fischer mit der Kreisgruppe Hattingen unter der Leitung der 1.Vorsitzenden Frau Alla Weber waren zahlreiche Gäste erschienen.
Der Bürgermeister Herr Dirk Glaser sprach ein Grußwort der Stadt Hattingen und ging dabei auch auf die derzeitigen Problematik in Hattingen, mit Zuwanderung und Asyl ein. Hattingen zeigt sich dabei sehr gut aufgestellt was diese Thema betrifft. Herr Glaser sprach auch einen Dank für das Interkulturelle Zentrum Magnet und die Landsmannschaft Hattingen aus, die sich das Thema Asyl auch nicht verschlossen haben und gute Arbeit mit speziellen Deutschangeboten und PC Stunden für Asyl einbringen. Herr Glaser ist von dem ehrenamtlichen Einsatz der Migrantenorganisation in Hattingen sehr beeindruckt und sieht in dieser Ausstellung auch einen guten Schritt andere die Kultur und die Geschichte von Zuwanderer und Migranten näher zu bringen.
Die Stellvertretende Landrätin des Ennepe-Ruhr-Kreises Frau Sabine Kelm-Schmidt, hat neben einen Herzlichen Gruß von dem Landrat Herrn Olaf Schade auch die Arbeit der Landsmannschaft Hattingen und des Interkulturellen Zentrum Magnet für den Ennepe-Ruhr-Kreis betont. In Kooperation mit dem Kommunalen Integrationszentrum des Ennepe-Ruhr-Kreises in Schwelm für das Zentrum Magnet sehr gute Integrationsarbeit im Bereich Asyl und Migration durch.
Die Beigeordnete Frau Beate Schiffer für den Bereich Kultur und Soziales, der Stadt Hattingen begrüßte die Ausstellung als guter Schritt, der Hattinger Bevölkerung die Kultur von Zuwanderer näher zu bringen und betont gerade den Bildungseinsatz der Landsmannschaft Hattingen in den Bereichen Kultur und Bildung.
Weitere Gäste waren die stellvertretende Bürgermeisterin Frau Magrit Melsa, die Ratsabgeordnete der Stadt Hattingen Herr Frank Staarken und Herr Markus Ackermann und die Vorsitzende des Integrationsrates Frau Rita Nachtigall.
Zur Begrüßung hat die Gesangsgruppe „Goldene Brücke“ der Kreisgruppe Hattingen einen Auftritt. Diese Gruppe ist bekannt aus landesweiten Auftritten und auch beim Hattinger Altstadtfest. Zusätzlich hat die Frauengruppe der Landsmannschaft die Veranstaltung mit Kaffee und selbstgemachten Kuchen unter der Leitung von Frau L. Zernikel & Frau Schmitt unterstütz. Auch wurden selbsterstellte Bastelarbeiten angeboten, wo der Erlös für die Flüchtlingsarbeit mit Kindern zugutekommen soll.

Markus Ackermann

Rundschreiben 1/2016

18.02.2016, Stuttgart (Ausschnitt Rundschreiben 1/2016)

Geschätzte Kolleginnen und Kollegen,
liebe Landsleute,
mit herzlichem Dank für Ihr Engagement zum Wohl der Deutschen aus Russland und der Landsmannschaft übermitteln wir Ihnen Informationen zu aktuellen Themen und Vorhaben mit der Bitte um Unterstützung und Weitergabe an die Vorstandskollegen und Mitglieder der Gliederungen.
– Kein Licht ohne Schatten
Die Ereignisse der letzten Wochen haben erneut gezeigt, dass es auch unter unseren Landsleuten Menschen gibt, die um jeden Preis das Rampenlicht suchen. Das sprichwörtliche „kein Licht ohne Schatten“ hat sich bedauerlicherweise in den zahlreichen Medienberichten bestätigt. Selbstsucht und Geltungsbedürfnis von wenigen Personen haben einen riesigen Schatten auf uns alle geworfen. Wir – die unbescholtenen Bürger, wir – die engagierten Landsleute, wir – die positiven Beispiele gelungener Integration, sind heute mit Vorwürfen und Unterstellungen konfrontiert, die Deutschen aus Russland seien rechtslastig und fremdgesteuert. Das ist ein schwerwiegender Rückschlag für unsere Bemühungen der letzten Jahre.
– Kein Schatten ohne Licht
Auch wenn unser Verband heute unter einem zusätzlichen Druck steht, dürfen wir uns nicht entmutigen lassen. Mit Selbstbewusstsein, Kompetenz und noch mehr Einsatz müssen wir den Dialog mit der Öffentlichkeit suchen und für Aufklärung über die Deutschen aus Russland sorgen.
Der Schatten, von dem wir uns schnellstmöglich befreien müssen, macht es auf eine unvorhergesehene Weise deutlich, dass die Landsmannschaft der Deutschen aus Russland gerade heute gebraucht wird. Dabei muss unser Augenmerk darauf liegen, die vielen Orientierungslosen und Unentschlossenen unter unseren Landsleuten anzusprechen und in unsere Arbeit einzubinden.
Deutschland braucht anständige, weitsichtige und loyale Unterstützer. Genau dieser Personenkreis ist in unserem Verband, der seit 65 Jahren besteht, organisiert.
Wir danken herzlich für das bisherige Engagement und sind davon überzeugt, dass unser Einsatz von Erfolg gekrönt sein wird.

 

Zuwanderung und Zivilcourage

Jahrzehntelang war es der sehnlichste Wunsch vieler Deutschen in der ehemaligen Sowjetunion, in ihre historische Heimat Deutschland ausreisen zu dürfen, um als Deutsche unter Deutschen leben zu können. Als sich diese Möglichkeit Ende der achtziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts ergab, zögerten die meisten nicht lange. In Deutschland angekommen, musste oft bi Null angefangen werden.

Heute, gut 25 Jahre später, ist wissenschaftlich belegt, dass die Deutschen aus der ehemaligen Sowjetunion sich vorbildlich integriert haben. Sie haben sich mehrheitlich von Hilfesuchenden zu Leistungsträgern entwickelt!

Dieser Erfolg wird in der gegenwärtigen Debatte über explodierende Flüchtlingszahlen und die damit einhergehenden Probleme nicht selten falsch interpretiert. Daher hat der Bund der Vertriebenen auf Initiative der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland eine
Argumentationshilfe zur Definition einzelner Zuwanderergruppen verfasst. Darin wird deutlich zwischen Vertriebenen, (Spät)Aussiedlern, Flüchtlingen und Wirtschaftsmigranten differenziert.
(Link: http://lmdr.de/argumentationshilfe-bdv/)

Die zunehmend geringere Wahlbeteiligung auf allen Ebenen – unsere Landsleute bilden hier leider keine Ausnahme – ist in einem demokratischen Land ein Anlass zur Sorge.
2016 finden in fünf Bundesländern Landtagswahlen statt. Das Wahlrecht ist ein Privileg der Bürger und sollte dazu genutzt werden, den zugelassenen Parteien nach individuellen Prioritäten einen politischen Auftrag zu geben. Nicht zu wählen ist die falsche Wahl!

Die Ereignisse in Köln und anderen deutschen Städten haben das Bild tatkräftiger Politiker relativiert. Polizei und Medien sind vielfach in die Kritik geraten. Die pauschalen Vorwürfe der mangelhaften Aufmerksamkeit und Untätigkeit legitimierter Organe sind jedoch als Panikmache einzustufen.

In Zeiten von Verunsicherung und Unzufriedenheit sind Zivilcourage und bürgerliches Engagement geeignete Mittel, die politischen Entscheidungsträger auf Fehlentwicklungen hinzuweisen und schnelle und nachhaltige Lösungen einzufordern. Allerdings dürfen dabei weder die Prinzipien der Rechtsstaatlichkeit noch die Verhältnismäßigkeit der Mittel außer Acht gelassen werden.

Die Deutschen aus der ehemaligen Sowjetunion sind fleißig und ordnungsliebend, sie achten die Gesetze und stehen loyal zur Bundesrepublik. Familiärer Zusammenhalt und Gerechtigkeitssinn gehören ebenfalls zu ihren markanten Eigenschaften. Uns ist es nicht gleichgültig, wenn Verbrechen in Deutschland passieren. Daher erwarten wir die bestmögliche Aufklärung der Vorfälle und ein konsequentes Durchgreifen der zuständigen Behörden. Dabei dürfen weder Herkunft noch Religion, Aufenthaltsstatus, Einkommenssituation oder Berufsstand strafmildernd ausgelegt werden.

Offensichtlich gibt es Kräfte, die ein Interesse an der gesellschaftlichen Destabilisierung Deutschlands haben. Wir dürfen und werden uns auf Provokationen und Hetze nicht einlassen. Instrumentalisierung und Radikalisierung gilt es zu verhindern. Unser Verband wird sich mit aller Kraft für ein gesellschaftlich stabiles und freiheitlich-demokratisches Deutschland einsetzen.

Waldemar Eisenbraun
Bundesvorsitzender der Landsmannschaft de deutschen aus Russland
Präsidiumsmitglied des Bundes der Vertriebenen

Neusser Sport- Impuls 2015

Am 22. August 2015 führte die Jugendgruppe der OG-Neuss der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland e.V. in Zusammenarbeit mit dem Freundeskreis e.V. mit Unterstützung der Landesgruppe NRW, im Rahmen des Projekts „Wir in NRW“ eine Familien-Kinder-Spiel und Sportveranstaltung unter dem Namen „Neusser Sport- Impuls 2015“  durch.

Bitte den Link-Video bei NRWISION anklicken: https://www.nrwision.de/programm/sendungen/ansehen/unser-ort-neuss-2.html?pk_campaign=social&pk_kwd=fb%3Fpk_campaign%3Dsocial%26pk_kwd%3Dmail

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Die Sportveranstaltung fand dieses Jahr sogar in zwei großen Sportanlagen statt. In der Halle in Allerheiligen spielten Hobby Mannschaften der Volleyballer und Basketballer, Schachspieler so wie alle Kinder-Spiele und in der Halle auf der Bergheimer Straße wetteiferten die Volleyball- Mannschaften aus mindestens 13 Städten NRW um den Sieger-Pokal.

10 Leistung-Mannschaften nahmen im Volleyball-Turnier teil, darunter auch mehrere einheimische Sportvereine aus Neuss, Aachen, Herne, Lüdenscheid, Rotheim und Grevenbroich.

Wladimir Karanov, Stellvertreter des Vorsitzenden der OG-Neuss und Zuständiger für „Sport und Jugend“ trat dieses Jahr als Motor und Ideenführer dieser Veranstaltung auf. Wichtig ist es: „sportliche und kreative Potenziale aller Generationen der Deutschen aus Russland zu verbinden“ sagte er. Erfreulich, dass es wieder alle langjährige Organisatoren: Nikolai Konarev, Sergei Listau, Alexander Felde, Ella und Alexander Kühl, Wladimir Karanov und viele neue Ehrenamtliche mitgewirkt haben.

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Vor 15 Jahren hat die Ortsgruppe Neuss und der Verein Freundeskreis den ersten Sportfest organisiert. Ein Sportfest, das die Alt- und Neubürger (Aussiedler) in Nordrhein-Westfalen zusammenführen sollte. Erwachsene und Kinder in einer freundlichen Atmosphäre zum Zusammenleben und Zusammenwirken bewegte. Zu uns nach Neuss kamen aus vielen Städten NRW Menschen die Sport und Zusammensein gut kombinieren konnten. „Sport spricht gleiche Sprache“ war schon damals unser Motto. Wichtig war es, dass auch die Eltern bei den Sport-Veranstaltungen einbezogen wurden. „Papa, Mama und ich“ diese Aktion für Kinder die immer von Ella Kühl organisiert wurde, hat große Beliebtheit. Viele, die zum ersten Mal dabei waren, und auch keine Aussiedler sind und an unseren Sportfesten teilgenommen haben, wunderten sich wie harmonisch diese Aktionen stets abgelaufen waren.

Dieses Jahr wurde u.a. zum ersten Mal ein neues Programm für die Kinder „Die vergessenen Kinderspiele auf den Straßen“, vom Wladimir Karanov eingeführt.

Das Ziel dieses Kinderprograms war, die fast vergessene Spiele der älteren Generation, die auf den Dorf-Strassen und Gassen gespielt wurden, neu beleben, die Spielregeln den Kindern zu erklären und auch u.a. gemeinsam mit den Eltern probeweise zu spielen. So hatten nicht nur die Kinder viel Spaß bei solchen

Spielen wie „Gorodki“, «Вышибало», ….

Es waren einfache, dennoch sehr bewegliche und interessante Spiele für Gruppen und auch einzelne Spieler, sowie gleichermaßen für Zuschauer amüsant zuzuschauen.

Durch das große Interesse der Kinder an den Spielen und die enorm positive Rückmeldungen für das wiederbeleben dieser Spiele sowohl von Kindern wie auch von Eltern hat die Jugendgruppe der Landsmannschaft OG- Neuss vorgenommen das Projekt zur erweitern und bereits am Anfang November 2015 eine derartige Veranstaltung auf vier Sporthallen und nur mit diversen Kinderspielen im Programm durchzuführen.

Während der Veranstaltung gab es noch ein kleines Konzert der Ballettschule „Reverence“ unter der Leitung von Svetlana Michel, die seit Jahren bei Sportfesten für Kulturprogramm sorgt.

Die Gewinner des Sportfestes war wiedermal die Freundschaft. Aber auch Pokale und Geschenke wurden an die Gewinner überreicht.

Auch die Kleinsten gingen nicht leer aus. Sie bekamen Teilnahme-Medaillen

Zum Schluss noch kurz über die mitgebrachte Potentiale der Deutschen aus Russland.

Diesmal geht es nicht um die „Großen“ aus Sport. Wir sind zu Recht stolz auf unsere Landsleute die sportliche Leistungs-Träger sind. Alle kennen die ex- vierfache Box-Weltmeisterin in Federgewicht Ina Menzer, oder auch Lilli Schwarzkopf, die bei den Olympischen Spielen im Siebenkampf Silber- Gewinnerin wurde.

Hier geht es um Sportler besser gesagt Sporttrainer die unsichtbar sind.

Sie sind Sportler oder Profitrainer in der Sowjetunion gewesen. In Deutschland wurden ihre die Diplome nicht anerkannt. Nach der Umschulung mussten die meisten eine andere Arbeit übernehmen. Aber in der Seele sind sie Sportler geblieben. Nach Feierabend, meistens nach einem harten Job, gehen sie dem gelernten Beruf nach – als Ehrenamtliche.

Einer davon ist unser Volleyball-Trainer Nikolai Konarev.

Schon seit mehr als 20 Jahre ist er ehrenamtlich dabei und trainiert fast täglich mit den Jugendlichen. Führte zeitweise 2-3 Gruppen. Seine Freizeit besteht nur aus Trainings in der Sporthalle.

Angekommen in Deutschland 1992 (Neuss), schon am nächsten Tag sammelte er die Kinder und Jugendlichen in seinem ersten Übergangsheim und ging mit ihnen zu dem nahgelegenen Sportplatz. Aus der Gruppe entstand seine erste Mannschaft.

Noch vor dem Sprachkurs machte er sich auf den Weg zum Schulmeister und bat um Hilfe- man solle ihm erlauben nach Schulschluss die Halle zu benutzen.

Danach suchte er den Kontakt zu der Landsmannschaft – daraus entwickelten sich die ersten Sportveranstaltungen und Wettbewerbe. Das wurde zur Tradition in Neuss – die Frühlings und Herbstsportfeste, bei denen nicht nur Jugendlichen und junge Erwachsene Volleyball oder Basketball spielten – vor allem es waren Sportfeste für die ganze Familie.

In der vergangenen Zeit, haben mehrere Schützlinge von Nikolai eine Sportkariere gemacht. Einer von denen ist Sergej Listau. Angefangen noch als Jugendlicher beim Nikolai Konarev zu trainieren, studierte Sergej nach dem Gymnasiumabschluss Sportwissenschaft, wurde zum Sportlehrer.Nach Studium trainiert er heute die Volleiballmannschaft beim Rhein-Kraft- Neuss.

Das Engagement von Nikolai Konarev wird auch von seinem Arbeitgeber (Busunternehmer bei …. hochgeschätzt. So stellt er ihn jedes Mal von der Schicht frei, wenn das nächste Spiel ansteht. Heute steht er kurz vor der Rente – aber aufhören will er noch lange nicht! Gerade jetzt –wo man frei ist- so Nikolai.

Für die tolle Organisation, bedankt sich der Landesvorstand beim Veranstalter und dem Jugendleiter der Landsmannschaft OG- Neuss, Wladimir Karanow, Vorsitzenden der Ortsgruppe Neuss Paul Listau, Organisatorin des Kinderprogramms Ella Kühl, Bei den Sportlern und Trainer: Nikolai Konarev, Sergei und Dmitri Listau, Alexander Felde und anderen Ehrenamtlichen, die auch für das kommende Jahr einen „Neusser Sport Impuls- 2016“ machen wollen

Alexander Kühl

Vorsitzende der VIRA e.V. und der Vorsitzende des Landesvorstands NRW der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland

Seniorenkreis der Landsmannschaft Düren

Am Samstag, 16. Mai 2015 besuchte Alexander Kühl,  Vorsitzender der Landesgruppe NRW der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland e. V. die Ortsgruppe Düren.

Bei dem Treffen und den interessanten Gesprächen mit allen Beteiligten – hier im Besonderen dem Seniorenkreis der Landsmannschaft Düren – wurde  deutlich, wie sich Russlanddeutsche ehrenamtlich und mit besonderem Engagement innerhalb der Kirche einsetzen.

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So arbeitet etwa Waldemar Schmidt in einer handwerklichen Arbeitsgruppe, die unterschiedliche Holzartikel fertigen, die auf Märkten zugunsten der kirchlichen Arbeit verkauft werden. Oder sie werden Kindergärten geschenkt, die die Holzspielzeuge liebend gern in ihre Arbeit einbeziehen. Bei dem Besuch zeigte Waldemar Schmidt nicht ohne Stolz, seine derzeitigen Arbeiten, die für die Kindergärten vorgesehen sind. Als langjähriges Mitglied der Landsmannschaft leistet Waldemar Schmidt damit einen beispielhaften Beitrag zu integrativen Massnahmen.

Ortsgruppe Wuppertal informiert

Fördervereins „Kulturbrücke Wuppertal – Engels“

Historikerin und Leiterin  des Museums „Russlanddeutsche Kulturgeschichte“ Dr.Katharina Neufeld besuchte auf die Einladung des Fördervereins „Kulturbrücke Wuppertal – Engels“  am

15 April das Historischen Zentrum Wuppertal. Harald Nowoczin, der zweiten Vorsitzender des Vereins „Kulturbrücke Wuppertal – Engels“, eröffnet den Abend, wo er stellt auch der Förderverein vor.

In einer Präsentation stellt Dr. Katharina Neufeld das Museum in Detmold vor. Die Besucher dieses Abends bekommen ausführliche Information auf von ihnen gestellten Fragen. Für musikalische Umrahmung des Abends sorgt das Quartett „Balalaika“ (Leiter Lev Zlotnik). Sehr leckere russische Gerichte wurde von Herrn Bernd Altjohann vorbereitet.

Aus dem Bericht  zur Präsentation Dr. Katharina Neufeld: Das bundesweit einzige Museum zur Geschichte und Kultur der Russlanddeutschen in Detmold hat nach einer Erweiterung seine Pforten wieder geöffnet: Unter dem Motto „Ausgepackt. Geschichte und Gegenwart der Deutschen aus Russland“ bietet das Museum, Objekte aus dem täglichen Leben, Dokumente, Kunstwerke und Schautafeln. „Viele dieser Gegenstände haben Russlanddeutsche bei ihrer Ausreise in ihren Koffern mitgebracht“, sagte die Museumsleiterin, die Historikerin Katharina Neufeld.  Zu diesen persönlichen Schätzen gehören Musikinstrumente wie Geigen und eine Zitter oder alte Fotografien.

Ortsgruppe Wuppertal im Karnevalmuseum

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Um 1830 begann man, im Rheinland Karneval zu feiern. Die Schützen feiern im Sommer, die Karnevalisten im Winter. Gemeinsam ist beiden, dass es um Brauchtum und damit um ein Stück Kultur geht. Auf etwa 100 m² Fläche werden alte und neue Exponate, Historisches und Aktuelles gezeigt. Da der gesamte Sammlungsbestand um ein Vielfaches größer ist, sind sechs große Vitrinen wechselnden Ausstellungen vorbehalten (siehe unter „Aktuelles“).

Befolgen Sie unser Motto: Kommen, sehen, staunen!