Kategorie-Archiv: Aktuelles

Anerkennungsleistung an ehemalige deutsche Zwangsarbeiter

Seminar für die OWL- Multiplikatoren in Detmold 

Durch das, im November 2016 in kraftgetretene „Gesetz zu Anerkennungsleistung an ehemalige deutsche Zwangsarbeiter“, darunter auch für die Trudarmisten, wurden vielerorts Info-Veranstaltungen  durchgeführt.

Trotz der vieler Informationen in der Zeitschrift „Volk auf dem Weg“ wie auch andere Zeitungen und Medien, hatten viele Landsleute Fragen zum Antrag und gerade die Frage der „Berechtigten“ war für viele nicht ganz klar. Deswegen fand die Landesgruppe sinnvoll solche Infoveranstaltungen zeitnah und aktuell durchzuführen.
Obwohl es noch kaum Betroffene gibt, haben es immerhin mehrere Landsleute die Anträge ausgefüllt.

Verdienstkreuz am Bande

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Gestern, am 23. November 2016, wurde dem Ehrenvorsitzenden der Landsmannschaft, Herrn Johann Engbrecht, das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland im Rahmen einer Feierstunde im Mercatorzimmer des Duisburger Rathauses von Herrn Bürgermeister Manfred Osenger in Vertretung des Oberbürgermeisters der Stadt Duisburg, Herrn Sören Link, überreicht.

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Einladung zum Seminar

EINLADUNG

zum Seminar: „Anerkennungsleistung an ehemalige deutsche Zwangsarbeiter“

Zu den erwähnten Zwangsarbeitern gehören auch Personen deutscher Nationalität, die in der ehemaligen Sowjetunion Zwangsarbeit leisten müssten z.B. Trudarmisten.

Das Seminar findet statt um 10:00 am 19. November 2016 in Bochum

Adresse: Neustr. 5,

44787 Bochum (in der Ostdeutschen Heimatstube)

 

Tagesordnung.: Nur das oben erwähnte Thema.

 

Mit freundlichen Grüßen

Alexander Kühl

Vorsitzender der VIRA- e.V. und der
Landesgruppe NRW der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland an.

 

Gedenk- und Begegnungsveranstaltung anlässlich des 75 Jahrestags der Deportation der Russlanddeutschen in der ehem. UdSSR

28. August 2016, 10.00 Uhr
in der Essener Erlöserkirche
Friedrichstrasse 17, 45128 Essen

Programm

10:00 – 11:00 Uhr
Gemeinsamer Gottesdienst in der Erlöserkirche mit:

•    Pfarrer Edgar Born, Aussiedlerbeauftragter der Ev.
Kirche von Westfalen
•    Pater Ewald Ottowess SVD, Aussiedlerportal,
Erzbistum Paderborn

11:00 – 11:30 Uhr
Übergang in den Gemeindesaal

•    Präsentation der Ausstellung „Deutsche aus Russland:
Vermächtnis und Zukunft“ im Foyer
•    Kaffee, Tee, belegte Brötchen

11:30 – 13:00 Uhr
Kultur- und Begegnungsprogramm im Gemeindesaal

•    Grußwort Thomas Kufen,
Oberbürgermeister der Stadt Essen
•    Grußwort Thorsten Klute, Staatssekretär für Integration
im Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des         Landes Nordrhein-Westfalen
•    Grußwort Igor Wenzel, I. Vorsitzender „Forum der
Russlanddeutschen in Essen“ e. V.

Musikalische Umrahmung:

•    Parfenov Duo
André Parfenov (Klavier) und Juliana Münch (Geige)
•    Klavierduo
Marc Tarassov (Klarinette) und Katharina Tarassov (Klavier)
•    Klaviertrio
Alexander Tarassov (Violine), Julia  Tarassov (Violoncello)         und Nadja Schäfer (Klavier)
•    Oxana Andreev, Choreographie
•    Folkloregruppe „Edelweiß“, Gesang
•    Kindertanzgruppe „Phantasia“
•    Larissa Eikster, Gesang

Änderungen und Ergänzungen vorbehalten

Goldene Ehrennadel für unsere Partner: Dr. Johannes Stephan Müller, Ulrich Brinker,

Seit 1993 verkehre ich mit den neuzugewanderten Deutschen aus Russland in Ihrem Haus. In diesem Haus haben WIR, die Russlanddeutschen, das großgeschriebene Wort „ Beheimatung“   kennengelernt: in Seminaren zu Integration, bei Familientreffen, beim Besuch der August-Hermann-Francke-Schule mit dem Museum – Kulturgeschichte der RD, wo man sich vor dem Gründer Otto Hertel verbeugt, der sein Leben der neuzugewanderten Heimkehrer gewidmet hat.

Wir haben die Stadt Oerlinghausen mit dem archäologischen Freilichtmuseum (wo die Kinder erfahren haben, wie man aus Getreideähren Brötchen backen kann) und die Stadt Detmold mit dem fürstlichen Residenzschloss und Hermanns Denkmal kennengelernt. Wir haben auch die Ehemalige DDR besucht mit den Städten Fürstenwalde, Beeskow und Bad Saarow und der Residenz des allbekannten Erich Honecker. Zusammen besichtigten wir die Stadt Dresden mit der damaligen Ruine der Frauenkirche, die sich beim erneuten Besuch glänzend neu präsentierte. Außerdem waren wir in den Kunstmuseen.

Besonders interessant waren die Besuche der Hauptstadt Berlin in den 1990-ger Jahren mit hundert Baukränen und dem Mauerfall, sowie das „Baustück“ Reichstag, wo man die „schönsten“ Schimpfwörter der Russen aus der Kriegszeit lesen konnte und die Geschichte des Hauses im neuen Saal kennenlernte, sowie den Ausblick Berlins von oben erleben konnte.

Wir besuchten auch das Kanzleramt mit dem Regierungssaal und vieles, vieles mehr zur Beheimatung der Neuzuwanderer aus der UdSSR.

Nicht zuletzt statteten wir der Hauptstadt NRW – Düsseldorf – mit den Regierungsviertel einen Besuch ab, wo viele unserer Landsleute im Landesbeirat noch heute aktiv sind, um die Interessen der Russlanddeutschen zu vertreten.

Das alles wurde uns durch die freundliche Unterstützung der Herren Dr. Johannes S. Müller und Ulrich Brinker mit dem gesamten Team des St. Hedwigs-Hauses ermöglicht.

Unsere allergrößte Hochachtung und tiefe Dankbarkeit!

Wir danken allen Mitgliedern des Hauses für alles, was sie für die Heimkehrer bzw. Spätaussiedler weiterhin geleistet haben.

Ich wünsche Ihnen im Namen der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland viel Glück, Kraft und Erfolg bei allen Ihren zukünftigen Vorhaben. Gottes Segen und Gesundheit möge Sie begleiten.

Zum Schluss möchte ich die Herren Dr. Müller und Brinker bitten zu mir zu kommen, um Ihnen für Ihr langjähriges Dasein (ob im Winter oder im Sommer; ob am Sonntag oder am Feiertag) für Rat und Tat, im Namen der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland, die Goldene Ehrennadel zu überreichen.

PS: Wie wir heute erfahren haben ist der heutige Tag der 38te Jahrestag, an dem Dr. Johannes Stephan Müller die Leitung des Hauses nach seiner Promotion übernommen hat.

Dazu gratulieren wir Ihm besonders!

Wie es der Zufall wollte, feierte Herr Ulrich Brinker am 30.07 seinen Geburtstag. Als Geburtstagsgeschenk dazu gab es die Ehrennadel. Auch hierzu herzliche Glück wünsche!

Johann Engbrecht
Ehrenvorsitzende, Johann Engbrecht, der Landesgruppe NRW der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland e.V.

gegen das Vergessen

Herzliche Einladung
zur Gedenkveranstaltung am

28 August 2016 um 10:00 Uhr

in die Essener Erlöserkirche, Friedrichstrasse 17

75 Jahrestag der Vertreibung der Russlanddeutschen in der ehemaligen UdSSR

Gemeinsamer Gottesdienst u. a. mit Pfarrer Edgar Born, Aussiedlerbeauftragter der Ev. Kirche von Westfalen und Pater Ewald Ottowess SVD, Aussiedlerpastoral, Erzbistum Paderborn

anschließend Kultur- und Begegnungsprogramm mit den Russlanddeutschen aus verschiedenen Städten und Landkreisen NRW, mit den Gästen aus Sozialverbänden, Kirchengemeinden, gesellschaftlichen Organisationen und selbstverständlich mit den Zeitzeugen der Vertreibung und Verfolgung

Auskunft bei der VIRA e. V., Tel. 02137-933533 und beim Forum der Russlanddeutschen in Essen e. V., Tel. 0201-1712630

Sommer, Sonne, Diskussion

unter diesem Motto fand  vom 10 bis 12. Juni zum zweiten Mal das Sommertreffen der Landesgruppe NRW in Oerlinghausen statt.

Es wurden Vertreter aus allen Orts-und Kreisgruppen eingeladen.

Spannendes Thema „Mitbestimmung im demokratischen Kontext – Grenzen und Möglichkeiten der Partizipation  für Migranten“ dass vom Ulrich Brinker erläutert wurde, fand eine große Resonanz.

Die Kleingruppenarbeit hat einiges noch präzisiert und auf den Punkt gebracht.

Mehr als vierzig Teilnehmer aus 13 Ortsgruppen hatten sich an diesem Wochenende nicht nur in heißen Diskussionen zum Thema “Alles nur Ausgrenzung und Gewalt“ auseinandergesetzt. Arbeit mit den Jugendlichen stand im Vordergrung der Multiplikatorenschulung. Hier war auch wichtiges Thema „Identität“ der Deutschen aus Russland. Besonders für die Jugendliche die zunehmend fragen: „Wer sind wir eigentlich“, „75 Jahre der Deportation und Folge der nationalen Politik der Sowjetunion“, „ Aktuelle Mediendarstellung der Deutschen aus Russland“.

Vortrag und die Einleitung zum Thema wurden vom pädagogischen Mitarbeiter  Herrn Brinker eingeleitet. In seinem Referat erläuterte Herr Brinker die große Bedeutung des Ehrenamtes, und gerade im Angesicht der großen Flüchtlingswelle und der Situation in Deutschland. Dabei liegt der Schwerpunk einer erfolgreichen Integrationsarbeit mit den Jugendlichen in unmittelbarem Wohnumfeld der Migranten. Unterstützung und Einbeziehung der Migranten und deren aktiver Beteiligung in Jugend-Netzwerken und anderen Aktivitäten, sei eine der wesentlichsten Aufgaben und Herausforderungen auch für die ehrenamtlichen Multiplikatoren.

Jede Orts-Kreisgruppe wurde motiviert sich mit ihrem Wissen und Erfahrungen in die Diskussion einzubringen.

In unserer Freizeit stellten die Orts/Kreisgruppen ihre Arbeit vor. Viele nutzten die moderne Technik und präsentierten ihre Arbeit in kurzen Videos oder einer PowerPoint-Präsentation. Auch eine anschließende Prämierung fand unter den teilgenommenen Ortsgruppen statt. Die Bewertung, durch Vergabe der Punktezahl, durften die Ortsgruppen selber abstimmen. Die meisten Sympathie-Punkte bekamen die Ortsgruppen Neuss (21Punkte), Vorsitzender Paul Listau, die OG- Bochum, Vorsitzende Anna Glok und OG- Gelsenkirchen, Vorsitzender Dr. Alexander Morasch

Anschließend folgte ein  Grill-Abend, mit einer musikalischen Unterhaltung der Gesanggruppe aus OG- Mettmann unter der Leitung des Ehepaars Maria und Alexej Kosin. Dank deren Musik wurde noch lange gefeiert, gesungen und getanzt.

Die Landesgruppe bedankte sich recht Herzlich bei den Musikanten Ehepaars Maria und Alexej Kosin und Andrei Hensel (Akkordion) und Nelli Hein (Geige) die am Freitag den Abend kulturell abgeschlossen haben.

Der Ortsgruppe vertreter wurde eine Mappe mit Informationen auf zwei DVD und andere Informationen in gedruckte Fassung überreicht. Praktische bastelarbeit war diesmall eine anvertigung der Abzeichnung für die Ortsgruppe.

Abgeschlossen wurde unsere Arbeit mit Präsentation der neuen NRW –Projekte von MSO, Terminen für die zweite Hälfte des Jahres sowie neuen Aufgaben in den Ortsgruppen im Jahr 2017.

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70 Jahre BdV in Nordrhein-Westfalen

Hannelore Kraft und Armin Laschet
bei den Vertriebenen

(Düsseldorf, 10.04.2016) Im Vorfeld der Feiern des Landes Nordrhein-Westfalen zum 70. Jahrestag seiner Gründung ist es dem Bund der Vertriebenen (BdV) ein wichtiges Anliegen, an das Schicksal und die Aufbauleistung der Vertriebenen zu erinnern.
In einer Gedenkstunde im Düsseldorfer Gerhart-Hauptmann-Haus am 9. April konnten Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und Oppositionsführer Armin Laschet MdL begrüßt werden. Beide Spitzenpolitiker würdigten in ihren Grußworten die Vertriebenen der ersten Stunde und ihren großen Beitrag für das Land NRW. Der Landesverband sieht in ihrem Besuch eine besondere Zuwendung gegenüber den Vertriebenen. Die Festrede hielt der Präsident des BdV, Dr. Bernd Fabritius MdB.
Der Gedenkstunde vorangegangen war eine Landesversammlung des BdV, auf der ein neuer Landesvorstand gewählt wurde. Die Delegierten wählten den Leverkusener Rudi Pawelka zum neuen Landesvorsitzenden, der auch Landesvorsitzender der Lands-mannschaft Schlesien in NRW ist. Er löst Hans-Günther Parplies ab, der nach 28-jährigem Vorsitz nicht mehr kandidierte. Die Versammlung wählte ihn einstimmig zum Ehrenvorsitzenden. In der anschließenden Kundgebung verlieh ihm BdV-Präsident Fabritius MdB die Wenzel-Jaksch-Medaille, eine der höchsten Auszeichnungen des Verbandes.

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